Bild: mattmahermusic.com
Pop-Rock-Country-Lobpreis
Mit „The Love in Between“ hat Matt Maher ein Album auf den Markt gebracht, das den Bekanntheitsgrad des Worship-Musikers in Deutschland steigern könnte. Dabei handelt es sich gar nicht um sein Debüt-Album: Schon fünf Solo-CDs gibt’s von ihm. In seiner Heimat Kanada und den USA ist er wohlbekannt. Ob seine Musik auch was für den deutschen Markt ist, wird „The Love in Between“ zeigen. Zwölf sauber produzierte Tracks zwischen softer Lobpreismusik, Poprock und Country bieten einen guten Überblick über Mahers Stil. Die Songs vermitteln gute Laune, amerikanisches Lebensgefühl und behandeln den Glauben an Gott aus vielen verschiedenen Perspektiven. Worship à la Chris Tomlin und Jeremy Camp.
Zwischendrin
Das Album bietet von allem ein bisschen: Ein bisschen Rock, ein bisschen Countrysound, ein bisschen Herzschmerz. Das ist einerseits schön, andererseits aber auch etwas risikoarm und irgendwie „zwischendrin“. Maher neigt an einigen Stellen zum Schema F des zeitgenössischen Lobpreismainstreams und besonders die Refrains ähneln sich zum Teil sehr. Aber: Einzelne Songs stechen trotzdem durch kreative Komposition und sensible Texte hervor.
Musik fürs Weltall und den Papst
Dass Matt Maher hierzulande noch ein fast unbeschriebenes Blatt ist, ist an sich verwunderlich. Schließlich findet sich in der Biografie des kanadischen Lobpreis-Musikers so manch spektakuläres Detail. Zum Beispiel sein Gastspiel als Songschreiber mit dem Lied „Your Grace Is Enough“ auf Chris Tomlins Erfolgsalbum „Arriving“. Oder die kuriose Tatsache, dass NASA-Astronauten eine Vorliebe für Mahers Musik pflegen und seine Platten gerne mal mit ins All nehmen. Was das Ganze dann auch noch mit dem Papst zu tun hat, gibt es hier zu hören:
Dienstag, Turn Around
Mittwoch, Heaven and Earth
Donnerstag, On My Way
Freitag, My Only Love







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