Begegnungen bei GreifBar <br>Foto: www.greifbar.net
"Sagen Sie, finden in dieser Kirche gelegentlich noch Gottesdienste statt?"
Die Frage stellte ein Handwerker in einer Greifswalder Kirche. Er konnte sich kaum vorstellen, dass Kirchen noch etwas anderes als Museen sind. Wie er denken viele Menschen in der nordöstlichsten Ecke Deutschlands, in Pommern, die in der atheistisch geprägten DDR groß geworden sind. Kirche spielt in ihrem Leben keine Rolle und den christlichen Glauben halten viele für "rückständig" oder nicht erwähnenswert. Dieses "Wissen" wurde inzwischen an die nächste Generation weiter gegeben, die im wiedervereinigten Deutschland aufgewachsen ist. Nur ein kleiner Prozentsatz der Pommern gehört überhaupt einer Kirche an, noch weniger gehen in den Gottesdienst. Auf dem Land fallen Gottesdienste oft aus, weil niemand kommt.Doch es gibt "GreifBar" ...
Das evangelistische Gottesdienstprojekt in Greifswald richtet sich gezielt an Kirchenferne, die bisher kaum Berührungspunkte mit dem Glauben hatten. Dabei kommen ungewöhnliche Gottesdienstformen zum Einsatz und Themen, die im Westen wohl kaum einen in die Kirche locken würde. In Greifswald hingegen ist die Hütte voll. Wie GreifBar funktioniert und wie das Projekt bei den Greifswaldern ankommt, erzählt Mitarbeiter Matthias Clausen:







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